Studieren während der Corona-Pandemie

Innerhalb weniger Monate hat das Coronavirus die Studierendenwelt auf den Kopf gestellt und einige Konsequenzen nach sich gezogen. Der reguläre Start des Sommersemesters 2020 ist ins Wasser gefallen, alle Lehrveranstaltungen wurden zunächst auf Eis gelegt. Langsam ist der erste Schock überwunden, Strategiepläne und Lösungen für einen Fortbetrieb des Lehrangebots wurden entwickelt. Wir erklären dir, was das für das Personalmanagement Studium bedeutet.

Auswirkungen des Virus auf die Hochschulwelt

Infografik zu den Auswirkungen des Coronavirus auf das Studium

Nach der anfänglichen Unsicherheit über die Zukunft des Sommersemesters und der nachfolgenden Semester herrscht nun verbreitet Zuversicht an den Hochschulen. Das Schlüsselwort für die strategische Planung: digital! Unter Hochdruck wurde flächendeckend an Online-Formaten für Vorlesungen, Seminare und Co. getüftelt. Das Resultat: Dem Stillstand wurde ein Ende bereitet, am 20. April 2020 sind die meisten Hochschulen bundesweit in ein digitales Semester gestartet. Auch Prüfungen sollen teilweise über Online-Plattformen abgelegt werden können.

Gewiss wird in so kurzer Zeit nicht der volle Lernplan angeboten werden können. Manche Studienfächer, insbesondere im praktischen Bereich, lassen sich zudem nicht über die digitalen Wege näherbringen. In diesen Fällen sind die Entwicklungen abzuwarten und es ist zunächst mit einem Aufschub der praktischen Lehreinheiten und Prüfungen zu rechnen.

Wintersemester 2020/2021

Mit Hinblick auf das Wintersemester 2020 und 2021 hat die Kultusministerkonferenz beschlossen, den Semesterstart bundesweit auf den 01. November 2020 zu verschieben. Zudem ist die Frist für das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für grundständige Studiengänge im Wintersemester aufgrund der verzögerten Abiturprüfungen für Neuabiturientinnen und Neuabiturienten bis zum 20. August 2020 verlängert worden.

Folgen für BAföG, Erasmus+ und Co.

Beruhigendes zu Beginn: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat betont, Studierende haben in Bezug auf ihre BAföG-Förderung keine finanziellen Nachteile aufgrund der Corona-Auswirkungen im Hochschulbereich zu befürchten.

Hinsichtlich zukünftiger Auslandsaufenthalte steht bislang jedoch noch ein großes Fragezeichen im Raum. Aufgrund der weltweiten Reisewarnung werden aktuell (Stand 05/2020) keine Studierende mit einer Erasmus-Förderung ins Ausland geschickt. Denjenigen, die sich noch im Ausland befinden, obliegt die Entscheidung selbst, ob sie zurückkehren oder bleiben wollen. Dabei solltest du dich aber informieren, ob der betreffende Staat aufgrund der Gesundheitsversorgung und der Virus-Ausbreitung ein besonderes Risikogebiet ist. Sollte dies der Fall sein, wird eine Heimreise nach Deutschland dringlich empfohlen.

Flexible Alternative: Das Fernstudium

Um den Lehrbetrieb in Zeiten der Corona-Pandemie fortzusetzen, sind Universitäten, Fachhochschulen und Akademien auf digitale Lern- und Unterrichtsformen angewiesen. Fernhochschulen setzen schon lange auf diese Form der ortsunabhängigen Lehre und sind dadurch kaum von der Pandemie betroffen. In unserer Rubrik Fernstudium versorgen wir dich mit allen wichtigen Infos rund um dieses Studienmodell.

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